Ob du lockeres Ausdauertraining, Cardioeinheiten zum Gewichtsverlust oder intensive HIIT-Workouts zur Erhöhung der Ausdauerleistung und dem Ankurbeln der Fettverbrennung bevorzugst: Mit diesen Ergometern machst du nichts falsch. Sie sind die perfekten Trainingsgeräte fürs Gym und für zuhause.

Funktionale Trainingsgeräte mit vielen Vorteilen

Ergometer findet man heute nicht mehr nur im Fitnessstudio, sondern auch in vielen Privatwohnungen und Häusern. Für viele Leute sind sie die perfekte Alternative fürs überteuerte Studio. Neben den einmaligen Anschaffungskosten kommen keine weiteren auf einen zu und man zeitunabhängig immer trainieren wenn man will und dabei seine eigene Musik hören oder darauf verzichten. Auch zeitlich spart man so, denn man muss das Haus nicht verlassen und mit Fahrrad, Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zuerst zum Fitnessstudio pendeln. Auch Wind und Wetter können einem nichts mehr anhaben, wenn man ansonsten lieber draußen Sport macht. Der Nachteil ist, dass viele sich langfristig nicht so gut motivieren können, wenn sie zuhause trainieren. Unter den Fitnessgeräten nehmen Ergometer einen der vordersten Plätze in der Beliebtheitsskala an. Das verwundert nicht, verbergen sich hinter den funktionalen Geräten doch echte Allrounder für alle Einsatzgebiete.

Generell sind Fahrrad-Ergometer gelenkschonend und Modelle mit einem tiefen Einstieg machen es einem einfach, aufzusteigen und in die Pedale zu treten. Außerdem sind die Trainingsgeräte ziemlich kompakt und nehmen dadurch wenig Platz weg. Ausgereifte Ergometer ermöglichen eine natürliche Haltung und angenehme Sitzposition ohne Fehlhaltungen. Auch nach langen Workouts dürfen hier keine körperlichen Beschwerden auftreten.

Wie funktionieren Ergometer?

Die Funktionsweise hinter Ergometern ist einfach erklärt. Auf den ersten Blick unterscheidet es sich kaum von einem konventionellem Fahrrad. Bis auf die fehlenden Räder, die beim Fahrradergometer durch eine Schwungscheibe ersetzt wurde, die man in Bewegung setzt, indem man in die Pedale tritt. Die Schwungscheibe wird entweder direkt von den Pedalen angetrieben die mit ihr verbunden sind, sodass sie genau in der Mitte der Pedale sitzt, oder aber, die Schwungscheibe befindet sich irgendwo anders auf der Längsachse des Ausdauertrainers und wird indirekt über einen Treibriemen angetrieben. Auch üblich ist das Vorhandensein einer Bremse die bei modernen Geräten elektromotorisch funktioniert, bei günstigeren Modellen aber auch magnetisch oder über Wirbelstrom. Auch Backenbremsen findet man noch bei einigen Ausführungen. Sie dienen dazu, den Trainingswiderstand zu regulieren, indem sie eine kontinuierliche Bremswirkung entfalten. Dieser Widerstand macht Ergometer zu brauchbaren Trainingsgeräten für alle Trainingsziele. Eingestellt wird der Trainingswiderstand entweder von Hand oder aber über einen Trainingscomputer, also elektrisch. Moderne Trainingscomputer können bekannte Strecken simulieren und über ein Display oder einen Fernseher anzeigen. Man fährt eine Strecke ab und der Widerstand passt sich automatisch dem jeweiligen Streckenabschnitt und seiner Steigung, an. Aktuelle Modelle können natürlich auch via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden, um so verschiedene Apps nutzen und den Trainingserfolg damit maximieren zu können.

Auch der Lenker mit seinen Griffmöglichkeiten ist wichtig

Je mehr Einstellmöglichkeiten der Griff des Ergometers bietet, desto besser. Jeder ist etwas anders gebaut und hat andere Vorlieben. Absolviert man längere Ausdaueureinheiten kann es zudem sehr angenehm sein, zwischen verschiedenen Griffen zu wechseln. Ein Multigriff ist deshalb kein Luxus sondern sollte Standard sein. Außerdem müssen die Griffe rutschfest sein und jederzeit einen guten Grip bieten, damit man nicht mit den Händen abrutscht. Zusätzliche Verstellmöglichkeiten wie Neigung oder Höhe die sich flexibel an den Sportler anpassen lassen sind ebenfalls wichtig.

Sicherheit

Moderne Trainingsgeräte sind nicht nur ergonomisch gestaltet sondern genügen auch den höchsten Sicherheitsansprüchen. Dafür, dass man sich während des Trainings nicht verletzen kann, sorgen unter anderem robuste Kunststoffverkleidungen die sämtliche Teile abdecken, die während des Workouts in Bewegung sind. Dazu gehört zum Beispiel der Antriebsriemen. Die Konstruktion muss auch dahingehend durchdacht und ausgereift sein, dass man beim Auf- und Absteigen nicht stürzen kann. Die Verkleidungen haben noch eine weitere Funktion. Sie sorgen dafür, dass keine Fremdpartikel wie Staub oder Schmutz ins Innere des Ergometers gelangen können. Auch Schweiß wird davon abgehalten, in die Mechanik einzudringen und dort langfristig für Schäden zu sorgen. Der Rahmen selbst sollte ebenfalls sehr stabil sein, damit die Konstruktion auch nach vielen Jahren noch zuverlässig ist und nichts abkracht, während man auf dem Fahrrad-Ergometer sitzt.

Sitz

Fast jeder hat schon Bekanntschaft mit einem unbequemen Sattel beim Fahrrad gemacht. Es gibt eine Vielzahl an Modellen von welchen sich jedes für irgendjemanden eignet, nur nicht immer für einen selbst. Beim Ergometer sollte man keine Kompromisse machen. Der Sitz muss natürlich höhenverstellbar sein. Die Höhe sollte sich in möglichst kleinen Abstufungen ganz präzise einstellen lassen. Wenn das Trainingsgerät von mehreren Personen genutzt wird, sollte die jeweilige Einstellung auch deutlich ablesbar sein, damit man beim nächsten Training ohne viel Aufwand und Herumprobieren gleich wieder die richtige Einstellung findet. Die Sitzverstellung basiert bei vielen Ergometern auf einer Schraube mit Drehknopf oder einem Bolzen. Manch ein Fahrrad-Ergometer hat auch einen Verschlussmechanismus mit Hebel. Eher selten ist die Möglichkeit, den Sitz nicht nur in der Höhe verstellen zu können, sondern diesen auch vor und zurückbewegen zu können auf einer Art Schlitten, um ihn dann mit dem für einen selbst perfekten Abstand zum Lenker fixieren zu können. Auch Form und Polsterung sollten so ausfallen, dass man bequem darauf sitzen kann, auch wenn man lange oder regelmäßig trainiert. Bewährt sind wie beim Fahrrad auch, komfortable Gel-Sattel. Hat man ein Ergometer welches die Möglichkeit bietet den Sattel auszutauschen, kann man hier jederzeit einen anderen Sattel ausprobieren und optimieren.

Welche Alternativen gibt es?

Das Recumbent Bike: Diese Hometrainer sind mit einer Rückenlehne ausgestattet und damit besonders bequem und oftmals die bessere Wahl für Personen, die Rückenprobleme haben. Auch die Position der Pedale variiert, so befinden diese sich nicht etwa unter einem, sondern vor einem. Man nimmt darauf eine fast horizontale Sitzposition ein. Eine Ausnahme bildet hier der aufrechte Oberkörper. Die komfortable Sitzposition entlastet beim Liegeergometer den Rücken und man kann genauso effektiv trainieren.

Indoor Bike: Indoor Bikes kommen ohne viel technische Features und Funktionen aus. Sie sehen einem klassischen Fahrrad ähnlicher als einem Ergometer und das ist auch so gewollt. Man stellt den Widerstand hier von Hand ein

Heimtrainer: Im Gegensatz zum Ergometer findet man hier keine Einstellmöglichkeiten für die Last in Watt.

Trainingsprogramme

Genau so individuell wie die jeweiligen Ziele sind häufig auch die Trainingsprogramme. Was zunächst sehr positiv bewertet und mitunter auch zum Kaufkriterium gemacht wird, entpuppt sich hinterher oft als überflüssig. Am Ende benötigt man keine 20 Programme sondern in der Regel maximal drei. Oft reicht auch die Wattsteuerung aus, mit welcher man den Widerstand einfach einstellen kann, wie man ihn braucht. Ergometer welche die Herzfrequenz messen können sind im Normalfall auch mit einer dazu gehörenden Funktion ausgestattet die es einem möglich macht, in einem bestimmten Pulsbereich zu trainieren. Das inzwischen populäre High Intensity Intervall Training lässt sich mit einem speziellen Intervallprogramm trainieren. Einige Modelle bieten auch die Möglichkeit, neue Programme zu erstellen oder via App auf eine Vielzahl davon zugreifen zu können. Nutzt man nicht das Smartphone sondern den integrierten Trainingscomputer, sollte dieser möglichst simpel aufgebaut und intuitiv zu bedienen sein. Man sollte in weniger als 10 Sekunden mit dem Workout beginnen können, ohne vorher etliche Knöpfe drücken oder sich durch Menüs kämpfen zu müssen. Verschiedene Benutzerprofile erleichtern das Verwalten mehrerer Nutzer.